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Samstag, 09 Mai 2015 00:00

Buchpräsentation in Wien

 

 

 

 

Samstag, 09 Mai 2015 00:00

"High Society" (ATV)

 

 

Samstag, 09 Mai 2015 00:00

3 x Osmin (Mix)

 

 

Freitag, 08 Mai 2015 00:00

Barmer Bahnhof

Freitag, 08 Mai 2015 00:00

Konzert-Repertoire

 

DIE SCHÖPFUNG (Haydn) Raphael

 

Komponist Werk Ort Dirigent
       
Beethoven 9. Sinfonie Siena Giulini
    Mailand - Scala Muti
    London Maazel
    Rom Sinopoli
    Rom Sawallisch
       
Beethoven Missa Solemnis Rom Sinopoli
    Festspiele Urach Gielen
       
Brahms Liederwalzer Wien  
       
Haydn Schöpfung Wien  
       
Mahler 8. Sinfonie Amsterdam Haenchen
    Dresden Haenchen
    London Maazel
    Salzburger Festspiele Maazel
    Schleswig-Holstein-Festival Eschenbach
       
Mussorgski Lieder und Tänze des Todes (russ.) Wien und Linz Davies
       
Penderecki Lukas Passion Prag und Hamburg Penderecki
       
Verdi Requiem Florenz Muti
    Prag, Stuttgart, Berlin, Tokio Sinopoli
    Neapel Maazel
    München Celibidache
    Mailand Matacic
Freitag, 08 Mai 2015 00:00

Titan der tiefen Töne


 

Der Titan

der tiefen Töne

 

Mit einem Vorwort von Placido Domingo und Coverpainting von Gottfried Helnwein

  • Das Maßstab setzende Portrait des Opernweltstars
  • Blick hinter die Kulissen der Musikszene
  • mit aufschlussreicher, internationaler Kritiken-Sammlung
  • Fast eine Biographie - ein Gesamtkunstwerk

Einzigartiger Umfang, faszinierende Gestaltung

Der MegaBass

Wie feiert man »400 Jahre Oper«? Mit dem 60. Geburtstag von Kurt Rydl. Ein Buch als »backstage pass« in die faszinierende Welt der Oper. So aufsehenerregend wie sein Held: ein Titan der tiefen Töne, ein Musikkraftwerk.

Mehr als 35 Jahre Opernkarriere, über 100 Partien in 6 Sprachen an den berühmtesten Häusern der Welt. Im Vorwort adelt Plácido Domingo seinen Freund als »Heldenbass«. Kurt Rydl schildert in KARAJAN & CO seine eindrucksvollsten Begegnungen mit den Größten der Musikwelt.Und in KURTSGESCHICHTEN die amüsantesten Anekdoten seines Bühnenlebens: Pannen, Partner und Pointen. Ein Buch wie ein Film: mit der packenden Premiere des Rosenkavalier in Los Angeles, Regie Maximilian Schell, Design Gottfried Helnwein, Dirigent Kent Nagano.

 

Oder der ganz normale Wahnsinn im 24-Stunden-Takt: Rydls »Rush Hours« von Rolle zu Rolle als Foto-Protokoll: SO SINGE, HELD! Kurt Rydl gab es schon als Attila, Osmin, Rocco, Pimen, Méphistophélès, Hagen, Gurnemanz, Ochs ... jetzt gibt es ihn endlich auch als Buch!

Mit Texten von Oliver Spiecker, Fotos von Mathias Bothor, über 200 größtenteils bislang unveröffentlichten Archivbildern und einer DVD mit Highlights aus dem international preisgekrönten Kurt-Rydl-Portrait DER GLADIATOR von Werner Boote.

 

 

 

 

 

 

Der MegaBass Kurt Rydl

 

Text von Oliver Spiecker

Fotografien von Mathias Bothor

 

Format: 24 x 30 cm

384 Seiten, mehr als 400 Farbabbildungen

Hardcover

September 2007

ISBN 978-3-85033-087-9

€ 49,90

sfr 82,50

 

 

Freitag, 08 Mai 2015 00:00

100 Jahre Rosenkavalier

zum Vergrößern bitte anklicken

"Der Ochs ist ja kein böser Mensch"

 

Artikel von Andreas Láng, PROLOG der Wiener Staatsoper

 

Kurt Rydl als Ochs by Axel Zeininger

(Foto: Axel Zeininger)

 

Rund 3200 Vorstellungen weltweit – davon mehr als 1000 an der Wiener Staatsoper – und jährlich kommen nach wie vor in unvermindertem Tempo weitere Aufführungen hinzu: Da kann es sich nur um Kurt Rydl handeln.

Allein in den nächsten Jahren verzeichnet sein gefüllter Terminkalender Auftritte in München und Dresden als Gurnemanz, in London als Hagen, Rocco und Sparafucile, in Rom, Cagliari und Toulouse als Ochs, in Zürich als Rocco, in Paris als Doktor (Wozzeck) und John Claggart.

 

Kurt Rydl und Fan

 

Doch trotz dieser Vorstellungsdichte und des riesengroßen Repertoires von über 100 Partien, steht nach wie vor immer wieder das eine oder andere Rollendebüt an, so etwa der Méphistophélès in Berlioz’ Faust Verdammnis an der Dresdner Oper.

Da ein so erfülltes und abwechslungsreiches Sängerleben auch dokumen-tarisch festgehalten gehört, erscheint nun im Oktober zu seinem 60. Geburtstag – quasi als Zwischenbericht – eine reich bebilderte Biographie, die die bisherigen Stationen des österreichischen Basses und Ehrenmit-gliedes der Wiener Staatsoper ebenso aufzeigt, wie künftige Opernaktivitäten.

Es ist ein Buch, das über den Sänger, über den Menschen, über das zeitgeschichtliche Drumherum viel zeigt“, freut sich Kurt Rydl über das 384 Seiten-Opus. Im Übrigen hält er nichts davon, ein derartiges Buch erst dann herauszubringen, wenn die Karriere schon beendet ist, da „es ja viel schöner ist, wenn sich der Betreffende noch im Saft befindet, wenn die Biographie erscheint und das Ganze nicht nur als Rückblick fungiert.

Dementsprechend erhofft er sich zum 60er noch viele aktive Jahre, in denen er in angenehmer Atmosphäre mit Menschen zusammenarbeiten kann, die der Musik mit Liebe und Demut begegnen.

 

Darüber hinaus hat Rydl auch für den allgemeinen Opernbetrieb einen Wunsch parat:

Dass nicht alles zum Hype, zum Event hochstilisiert wird und die Sänger außerdem nicht ständig über ihr Fach singen. Kaum ist heutzutage ein Tenor als Pedrillo erfolgreich, schielt er bereits nach dem Tamino. Und jeder bessere Kavaliersbariton hat schon die Bestellung für eine Augenklappe aufgegeben, weil er den Wotan verkörpern möchte.

 

Das Wiener Publikum kann den Jubilar im Oktober gleich drei Mal in einer seiner Paraderollen als Ochs im Rosenkavalier erleben. Nicht weniger als 180 Mal hat Kurt Rydl den Landadeligen schon verkörpert – zum ersten Mal 1985 in Turin, mehr als 40 Mal im Haus am Ring und in der jüngsten Vergangenheit in einer Neuproduktion in Los Angeles in der Regie von Maximilian Schell und der Ausstattung von Gottfried Helnwein.

 

Kurt Rydl als Ochs in L.A.

 

So viele unterschiedliche Produktionen es aber auch waren, am positiven Grundcharakter des Ochs ließ Rydl niemals Zweifel aufkommen.

Für mich ist wesentlich, dass das Publikum am Schluss, wenn Ochs abtritt, mit einer Portion Sympathie an ihn zurückdenkt. Wenn die Zuschauer sagen, was auch die Marschallin sagt – „da geht er hin, der aufgeblas’ne schlechte Kerl“ – dann hat der Interpret etwas falsch gemacht. Der Ochs ist ja kein böser Mensch. Er ist eine Falstaff-Figur, ein Schwerenöter, den man im Grunde doch gern hat.

 

Ob diese positive Charakterzeichnung beim Zuschauer allerdings entsprechend angenommen wird, hängt für Kurt Rydl im Wesentlichen vom Gelingen des zweiten Aktes ab.

Der erste Akt mit den vielen hohen und tiefen Tönen ist zwar schwer, aber nicht wirklich dankbar, da sich letztlich alles auf die Marschallin und Octavian konzentriert. Im dritten Akt ist der Ochs zwar wichtig, verliert aber durch dieses herrliche Terzett am Schluss der Oper an Bedeutung. Im zweiten Akt kann er hingegen wirklich aufdrehen, da er spätestens nach der Rosenüberreichung die Bühne beherrscht.

 

Kurt Rydl als Ochs in L.A.

 

Um Ochs vollends zum Sympathieträger werden zu lassen, empfiehlt Kurt Rydl allen Interpreten das Vermeiden übertriebener Derbheit. Angedeutete Ehestandsbewegungen im dritten Akt beispielsweise, sind seiner Meinung nach absolut fehl am Platz. „Hin und wieder darf er das Rockerl des vermeintlichen Marianderls heben, ihren Hintern tätscheln. Mehr ist aber nicht notwendig.

 

 

 

Anhang

Nach diesem Artikel gab, bzw. gibt Kurt Rydl u.a. an folgenden Orten seinen Ochs im "Rosenkavalier"

 

2007

Tokio (mit Dresdener Oper)

 

2008

Toulouse

Dresden

Peking (mit der Deutschen Oper Berlin)

Rom

 

2009

Dresden

 

2010

Hannover (Galavorstellung)

Wien

Berlin

Dresden

 

2011 (Rosenkavalier-Jubiläumsjahr)

Amsterdam (Neuinszenierung unter Sir Simon Rattle, Regie: Brigitte Fassbaender)

Berlin (Deutsche Oper)

Kein Wunder, dass man auch am Ort der Uraufführung, nämlich der Dresdner Semperoper, Kurt Rydl für das Jubiläum „100 Jahre Rosenkavalier“ als Ochs eingeladen hat.

Kurt Rydl als Ochs in Covent Garden

 

DER ROSENKAVALIER (Strauss) Schluss des 2.Akts

Freitag, 08 Mai 2015 00:00

Der MegaBass

 

Mittwoch, 06 Mai 2015 00:00

Rydl-Portrait

DER GLADIATOR

Mittwoch, 06 Mai 2015 00:00

Semperoper Dresden

DER ROSENKAVALIER

Seite 23 von 46

 

Enoch zu Guttenberg

MESSA DA REQUIEM

Placido Domingo

LA GIOCONDA

Zubin Mehta

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Rydl-Portrait

DER GLADIATOR

Semperoper Dresden

DER ROSENKAVALIER

James Levine

DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER

Salzburger Festspiele

UN BALLO IN MASCHERA

Amsterdam

DIE WALKÜRE

Amsterdam

GÖTTERDÄMMERUNG

Schwetzingen

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Salzburger Festspiele

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Niederlande

DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Jean Pierre Ponnelle

LA CLEMENZA DI TITO